Häufige Fragen zu livQ Bio-Primärhefe

Ist livQ Bio-Primärhefe präbiotisch wirksam?

Die Oligosaccharide der Bierhefezellwand werden im Magen aufgrund ihrer speziellen Bindungen nicht verdaut. Im Darm zeigt sich ihre präbiotische Wirkung, die Förderung nützlicher Darmbakterien. Nur die guten Darmbakterien können die speziellen Bindungen der Oligosaccharide lösen und diese verwerten. Die guten Bakterien vermehren sich, die unerwünschten werden reduziert.

Warum ist flüssige, aufgeschlossene Bierhefe besser?

Die ursprünglichste Form, wie Bierhefe anfällt, ist die flüssige. So erkennt der Körper die natürlichen Inhaltsstoffe und kann sie verwenden. Nur sie enthält frische vollwertige Hefezellen. Hefe hat eine starke und gegen Magensäure resistente Zellwand, die der Körper nicht knacken kann. Bei der flüssigen livQ Bio-Primärhefe werden die Hefezellwände schonend durch einen thermolytischen Prozess aufgeschlossen. Nur dann steht die Hefepower dem Körper in vollem Umfang zur Verfügung. Die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben erhalten und sind bioverfügbar.

Welche Wirkstoffe sind in livQ Bio-Primärhefe in ihrer natürlichen Form enthalten?

Während der Gärung im Brauvorgang reichert sich Bierhefe mit einer Vielzahl von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen an oder bildet diese neu: B-Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren (Kalium, Magnesium, Calcium, Schwefel, Phosphor, Eisen, Chrom, Selen, Glutathion). Zudem liefert Bierhefe hochwertiges Eiweiß und präbiotisch wirksame Oligosaccharide aus der Hefezellwand. Bierhefe enthält einen natürlichen Glukose-Toleranz-Faktor (GTF), der zusammen mit dem vorliegenden Chrom für die Zuckerverwertung unentbehrlich ist.

Wann besteht ein erhöhter Vitamin-B Bedarf?

B-Vitamine sind maßgeblich an der Verwertung von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten beteiligt. Sie sind für gesunde Haut, Haare, Nägel und starke Nerven wichtig.
Zuckerkonsum behindert die Vitamin-B-Aufnahme durch die Darmflora. Zucker, Kaffee, Tee und auch Alkohol reduzieren zugleich die im Organismus vorhandenen Reste an B-Vitaminen. Eine zusätzliche Versorgung ist deshalb empfehlenswert.

Wo ist der Unterschied zwischen Primärhefe und Sekundärhefe?

Wie bei allen Pflanzen spielt auch bei der Bierhefe der Nährboden die entscheidende Rolle. Sekundärhefe wird auf Neben- und Abfallprodukten der Industrie produziert und stellt eine mindere Qualität dar. livQ Bio-Primärhefe wächst in Bierwürzen aus reinem Bio-Malz und wird nach dem ersten Gärdurchgang aus dem Jungbier geerntet.

Wie soll livQ Bio-Primärhefe gelagert werden?

Nach der Herstellung gilt eine Mindesthaltbarkeit von 24 Monaten. livQ Bio-Primärhefe vor Wärme und direkter Sonneneinstrahlung geschützt lagern (unter 20 °C).

Wann sollen Hefeprodukte nicht angewendet werden?

livQ Bio-Primärhefe ist ein hochwertiges Lebensmittel, das dem Körper gut tut.
Jedoch ist es ratsam bei Stoffwechselleiden wie zum Beispiel Gicht, mit dem betreuenden Arzt darüber zu sprechen.

Ist livQ Bio-Primärhefe glutenfrei?

Unsere Bierhefeprodukte bestehen aus natürlicher flüssiger Bierhefe, die beim Brauen von Bio-Bier geerntet wird. Für den Brauprozess werden Malz, Wasser, Hopfen und Hefe verwendet. Daher sind unsere Produkte nicht völlig glutenfrei.

Weshalb werden Apfelsaft, Johannisbeersaft und Reismehl der livQ Bio-Primärhefe zugesetzt?

Um eine gleichmäßige Konsistenz zu erreichen, ist ein Verdicker erforderlich. Bio-Reismehl ist hierfür hervorragend geeignet. Reis ist fettarm, natriumarm, cholesterinfrei und enthält zudem Vitamin B1, Vitamin B2, Niacin und Eisen. Die Bio-Säfte runden den Geschmack ab, liefern zusätzlich Vitamin C, Calcium, Kalium und Eisen sowie natürlichen Fruchtzucker

Weshalb wird Folie für die Verpackung verwendet?

So kann auf künstliche Haltbarmachung verzichten werden. Die flüssige Hefe kommt in portionierten Sticks nicht mit Sauerstoff in Kontakt und bleibt bis zum Verzehr frisch. Diese Verpackung spart Gewicht und Material und somit Herstellungs- und Transportkosten, ist also gut für die Umwelt. Ausserdem ist es uns gelungen, eine Folie zu finden, die ohne jegliche Aluminiumbeschichtung oder Metallanteile auskommt und keine Weichmacher enthält. Die erforderliche Sauerstoff-Barriere wird durch die besondere Herstellungsweise erreicht.

Wie unterscheidet sich Backhefe?

In Backhefe sind lebende Hefen, die frisch oder als Trockenbackhefe angeboten werden. Diese Hefen werden rein auf Ertrag hin gezüchtet und durchlaufen keinen Gärprozess in einem nährstoffreichen Medium. Lebende Hefen sind gärfähig, haben für den Menschen aber keinen Nährwert, da ihre Zellwände unverdaulich sind und die im Zellinneren befindlichen Nährstoffe nicht ausgenützt werden können. Backhefe produziert überwiegend Kohlendioxid, das der Teiglockerung dient (Einsatz als Backtriebmittel).

Ist der Verzehr der Bierhefe-Produkte bei einem Candida Erkrankung möglich?

Candida vermehrt sich vor allem, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Der Pilz ernährt sich von Kohlehydraten aus Zucker und Weißmehlerzeugnissen. Ursprüngliche Bierhefe trägt wegen ihrer präbiotischen Wirksamkeit zu einer verbesserten Abwehrleistung gegen vorhandene Candida-Albicans Zellen bei.

Ist livQ Bio-Primärhefe für Kinder geeignet?

Unsere Bierhefeprodukte sind auch für Kinder geeignet. Die Konsistenz ermöglicht einen den individuellen Vorlieben entsprechenden Verzehr: Direkt aus dem Stick, in Saft, Joghurt, Müsli oder in frisch zubereiteten Smoothies.

Ist livQ Bio-Primärhefe laktosefrei?

Ja, unsere Bierhefeprodukte sind laktosefrei.

Ist Bierhefe tatsächlich vegan?

Immer wieder taucht die Frage auf, ob Bierhefe denn wirklich vegan wäre. Hefen sind einzellige Pilze, die sich durch Sprossung oder Teilung vermehren, weshalb sie auch als Sprosspilze bezeichnet werden.
Auch Bierhefe gehört dazu und zählt somit zur biologischen Klassifikation der Pilze und ist vegan!

Ihre Frage bleibt unbeantwortet? Schreiben Sie uns!

 

nach oben